Lebenslauf-Muster für Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Für ZFA zählen IHK-Abschluss, Röntgenschein und konkrete Praxiserfahrung am Behandlungsstuhl. Diese Vorlage zeigt den passenden Aufbau für den Lebenslauf.
Im Lebenslauf für Zahnmedizinische Fachangestellte steht der IHK-Abschluss im Mittelpunkt, da er den Einstieg in den Beruf erst ermöglicht. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre, findet in der Zahnarztpraxis und in der Berufsschule statt und endet mit der Abschlussprüfung vor der Zahnärztekammer. Die Abschlussnote sollte im Lebenslauf stehen, wenn sie gut ausfällt, da sie bei vielen Praxen ein erstes Auswahlkriterium ist.
Der Röntgenschein ist in diesem Beruf eine eigenständige Qualifikation, die zusätzlich zur Ausbildung erworben oder in bestimmten Ausbildungsgängen bereits integriert wird. Ohne ihn dürfen keine Röntgenaufnahmen erstellt werden, weshalb er im Kenntnisabschnitt einzeln und deutlich sichtbar aufgeführt werden sollte, nicht nur als Teil einer allgemeinen Aufzählung.
Bei der Berufserfahrung lohnt sich die genaue Angabe, welche Praxisschwerpunkte in der bisherigen Stelle bearbeitet wurden, etwa eine Praxis mit Fokus auf Kieferorthopädie, Implantologie oder Parodontologie. Auch der Umfang der eigenverantwortlichen Aufgaben, etwa die selbstständige Abrechnung nach GOZ und BEMA oder die Terminplanung für mehrere Behandler, zeigt Personalverantwortlichen die tatsächliche Erfahrung besser als eine reine Tätigkeitsliste.
Kenntnisse in gängiger Praxisverwaltungssoftware wie sie in vielen Zahnarztpraxen eingesetzt wird, gehören ebenso in den Lebenslauf wie Erfahrung im Hygienemanagement nach den aktuellen Vorschriften zur Aufbereitung von Medizinprodukten. Wer bereits Erfahrung in der Prophylaxe-Assistenz oder eine Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin abgeschlossen hat, sollte diese Zusatzqualifikation mit Jahr gesondert nennen, da sie in vielen Praxen ein eigenes Aufgabenfeld darstellt.
Da der Beruf viel direkten Patientenkontakt bedeutet, kann ein knapper Hinweis auf Erfahrung im freundlichen Umgang mit ängstlichen Patienten oder Kindern sinnvoll sein, sollte aber konkret an eine Situation oder Praxis gebunden bleiben statt als allgemeine Eigenschaft formuliert zu werden.