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📄 Lebenslaufbox

Lebenslauf-Muster für Maler/in und Lackierer/in

Im Maler- und Lackiererhandwerk zeigt der Lebenslauf am besten konkrete Techniken und Projektarten statt allgemeiner Beschreibungen. Diese Vorlage erklärt den Aufbau.

Deine Angaben

Persönliche Daten

Geburtsdatum und Geburtsort sind seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) keine Pflichtangaben mehr — beide Felder bleiben leer, wenn du sie nicht angeben möchtest.

Berufserfahrung

Formulierungshilfen für Schwerpunkte

  • Fassaden von Mehrfamilienhäusern gestrichen und gedämmt
  • Tapezier- und Spachtelarbeiten in Wohn- und Gewerberäumen ausgeführt
  • Lackierarbeiten an Türen und Fenstern fachgerecht durchgeführt
  • Wärmedämmverbundsysteme nach Vorgabe angebracht
  • Untergründe geprüft und für Beschichtung vorbereitet
  • Kunden zu Farb- und Materialauswahl beraten
  • Gerüstarbeiten für Fassadenarbeiten mit organisiert

Ausbildung

Kenntnisse

Vorschau — A4

Ein Lebenslauf im Maler- und Lackiererhandwerk sollte die Gesellenprüfung als zentralen Qualifikationsnachweis deutlich an den Anfang des Ausbildungsteils stellen. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre, findet im Betrieb und in der Berufsschule statt und endet mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer. Note und Jahr der Prüfung gehören dazu, ebenso der Name des Ausbildungsbetriebs, wenn er für die Fachrichtung, etwa Fassadenarbeiten oder Lackierarbeiten im Fahrzeugbereich, aussagekräftig ist.

Wer den Meisterbrief erworben hat, sollte ihn als eigenen Punkt hervorheben, da er zur Ausbildung von Lehrlingen und zur selbstständigen Betriebsführung berechtigt und in vielen Stellenanzeigen für Vorarbeiter- oder Bauleiterpositionen im Handwerk vorausgesetzt wird. Auch eine Weiterbildung zum Techniker im Farb- und Lacktechnik-Bereich zählt zu den anerkannten Qualifikationen in diesem Berufsfeld.

Bei der Berufserfahrung sind konkrete Techniken aussagekräftiger als allgemeine Formulierungen zum Berufsbild. Die Angabe, ob überwiegend Fassaden, Innenräume oder Fahrzeuglackierungen bearbeitet wurden, und welche Verfahren dabei zum Einsatz kamen, etwa Wärmedämmverbundsysteme, Spachteltechniken oder Airless-Lackierung, zeigt die tatsächliche Erfahrung deutlicher als eine reine Tätigkeitsbeschreibung. Auch die Art der Projekte, etwa Neubau, Sanierung im Bestand oder Denkmalschutz, kann relevant sein, da hier unterschiedliche Materialien und Vorschriften gelten.

Kenntnisse im Umgang mit Gerüsten und in der Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften bei Arbeiten in der Höhe werden von Arbeitgebern häufig vorausgesetzt und können knapp im Kenntnisabschnitt stehen. Ein Führerschein der Klasse B ist für viele Stellen im Handwerk notwendig, da Baustellen oft mit dem Firmenfahrzeug angefahren werden.

Referenzen von früheren Arbeitgebern, etwa in Form eines Arbeitszeugnisses, werden in diesem Berufsfeld üblicherweise als Anlage beigefügt und im Lebenslauf selbst nur kurz erwähnt.

Weitere Berufsmuster