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📄 Lebenslaufbox

Lebenslauf für Berufskraftfahrer/in schreiben

Speditionen prüfen im Lebenslauf zuerst Führerscheinklasse, Module der Berufskraftfahrerqualifikation und gefahrene Streckenart. Diese Vorlage ordnet das.

Deine Angaben

Persönliche Daten

Geburtsdatum und Geburtsort sind seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) keine Pflichtangaben mehr — beide Felder bleiben leer, wenn du sie nicht angeben möchtest.

Berufserfahrung

Formulierungshilfen für Schwerpunkte

  • Nahverkehrstouren im Verteilerverkehr eigenständig disponiert und gefahren
  • Ladung gesichert nach VDI-Richtlinien für den Gütertransport
  • Fahrzeug vor Fahrtantritt auf Verkehrssicherheit geprüft
  • Lenk- und Ruhezeiten mit digitalem Kontrollgerät dokumentiert
  • Fernverkehrstouren im internationalen Straßengüterverkehr durchgeführt
  • Warenübergabe mit Lieferschein und Frachtpapieren abgewickelt
  • Kühlfahrzeug für Transport temperaturempfindlicher Ware überwacht

Ausbildung

Kenntnisse

Vorschau — A4

Im Lebenslauf für Berufskraftfahrer und Berufskraftfahrerinnen steht die Führerscheinklasse an zentraler Stelle: Klasse C für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ohne Anhänger oder Klasse CE mit Anhänger entscheiden direkt darüber, für welche Touren jemand eingesetzt werden kann. Die Klasse sollte mit Erwerbsjahr genannt werden, ebenso ob die Berufskraftfahrerqualifikation nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz vorliegt und wann die letzte der fünf Pflichtweiterbildungstage absolviert wurde.

Speditionen unterscheiden stark zwischen Nahverkehr, Fernverkehr und internationalem Straßengüterverkehr. Der Lebenslauf sollte deshalb bei jeder Station angeben, welche Art von Touren gefahren wurde, da sich die Anforderungen an Planung, Dokumentation und Aufenthaltsdauer unterwegs deutlich unterscheiden. Wer bereits Erfahrung mit grenzüberschreitenden Fahrten und den zugehörigen Zollpapieren hat, sollte das ausdrücklich erwähnen.

Zusatzqualifikationen wie der ADR-Schein für die Beförderung von Gefahrgut oder eine Berechtigung für den Transport temperaturgeführter Ware sind für viele Speditionen ausschlaggebend und gehören mit Ausstellungsjahr in den Abschnitt Kenntnisse. Auch Erfahrung mit bestimmten Fahrzeugtypen, etwa Sattelzug, Wechselbrücke oder Tankfahrzeug, sollte konkret benannt werden, da sich die Fahrpraxis dabei deutlich unterscheidet.

Bei der Beschreibung der Berufserfahrung helfen Angaben zur Streckenlänge, zum bedienten Gebiet oder zur Art der beförderten Ware, sofern diese Angaben zutreffen. Kenntnisse im Umgang mit dem digitalen Kontrollgerät und der korrekten Dokumentation von Lenk- und Ruhezeiten sind Grundvoraussetzung und sollten im Lebenslauf nicht fehlen, da Verstöße gegen die Lenkzeiten für Arbeitgeber ein erhebliches Haftungsrisiko darstellen.

Ein aktueller Eintrag im Fahreignungsregister wird von Arbeitgebern separat abgefragt und muss nicht im Lebenslauf selbst stehen.

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