Zum Inhalt springen
📄 Lebenslaufbox

Lebenslauf-Muster für Lehrer/in

Im Lehramt entscheiden Fächerkombination, Schulform und Staatsexamen über die Bewerbung. Diese Vorlage zeigt, wie diese Angaben im Lebenslauf richtig stehen.

Deine Angaben

Persönliche Daten

Geburtsdatum und Geburtsort sind seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) keine Pflichtangaben mehr — beide Felder bleiben leer, wenn du sie nicht angeben möchtest.

Berufserfahrung

Formulierungshilfen für Schwerpunkte

  • Unterricht in Mathematik und Physik für die Sekundarstufe I geplant
  • Klassenleitung einer 8. Klasse mit 26 Schülern übernommen
  • Differenzierte Lernmaterialien für heterogene Lerngruppen erstellt
  • Elterngespräche und Zeugniskonferenzen vorbereitet und geleitet
  • Schulinterne Fortbildung zu digitalen Unterrichtsmethoden gehalten
  • Klassenfahrt mit 24 Schülern organisiert und begleitet
  • Förderpläne für Schüler mit Lernschwierigkeiten erstellt

Ausbildung

Kenntnisse

Vorschau — A4

Ein Lebenslauf für den Lehrerberuf muss die Fächerkombination und die Schulform, für die ausgebildet wurde, sofort erkennen lassen. Schulleitungen und Schulämter sichten viele Bewerbungen gleichzeitig und suchen zuerst nach der passenden Fächerkombination, etwa Deutsch und Geschichte für das Gymnasium oder Mathematik und Physik für die Sekundarstufe I. Diese Angabe gehört direkt zur Berufsbezeichnung im Kopf des Lebenslaufs, nicht erst in den Ausbildungsteil.

Der Ausbildungsweg verläuft in Deutschland über ein Lehramtsstudium mit Bachelor- und Masterabschluss oder Staatsexamen, gefolgt vom Referendariat, das mit dem 2. Staatsexamen endet. Beide Prüfungen gehören mit Note und Bundesland in den Lebenslauf, da die Anerkennung je nach Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Wer im Quereinstieg über ein Fachstudium in den Schuldienst gekommen ist, sollte die berufsbegleitende pädagogische Qualifizierung ebenso konkret benennen wie die Fachprüfung.

Bei der Berufserfahrung zählt mehr als die reine Aufzählung unterrichteter Fächer. Wichtig sind Angaben zur Klassenleitung, zur Zusammenarbeit im Fachbereich und zu besonderen Aufgaben wie der Betreuung einer Arbeitsgemeinschaft oder der Mitarbeit an der Schulentwicklung. Auch die Größe der Lerngruppen und der Umgang mit heterogenen Klassen, etwa durch Differenzierung oder Förderpläne, gehören in konkrete Formulierungen statt in allgemeine Aussagen über pädagogisches Engagement.

Zusatzqualifikationen wie eine Ausbildung zur Beratungslehrkraft, Erfahrung mit Inklusion oder Kenntnisse in digitalen Lernplattformen wie Moodle oder IServ werden an vielen Schulen ausdrücklich gesucht und sollten im Kenntnisabschnitt einzeln aufgeführt werden. Sprachkenntnisse sind vor allem für zweisprachigen Unterricht oder internationale Schulen relevant und gehören mit Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen angegeben.

Referenzen von der letzten Schule oder aus dem Referendariat, etwa in Form eines Beurteilungsschreibens, werden in Deutschland häufig separat beigelegt und müssen im Lebenslauf nicht ausformuliert werden. Ein kurzer Hinweis auf die Verfügbarkeit von Zeugnissen reicht in der Regel aus.

Weitere Berufsmuster